Wunderschöne Bergtour auf den höchsten Gipfel der Gailtaler Alpen – den Reißkofel und den Kleinen Reißkofel
Die abwechslungsreiche Bergtour im Herzen des Gailtals führt vom Ausgangspunkt nahe der Jochalm, an der Gregorihütte vorbei, über den Alplspitz und das Hochfleck auf den Reißkofelgrat und schließlich, nach rund 2 Stunden und 15 Minuten, zum Gipfel des Reißkofels.
Der Rückweg verläuft in rund 2 Stunden und 15 Minuten im ersten Abschnitt entlang der Aufstiegsroute, über den Grat und in weiterer Folge über das Köfeletörl auf den Kleinen Reißkofel. Anschließend zurück zum Köfeletörl, am Alplspitz vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour (reine Gesamtgehzeit für die Rundtour – 4 Stunden 30 Minuten).
Ausgangspunkt – ist die Wegkreuzung (Parkmöglichkeit) in unmittelbarer Nähe des Plateaus rund um die Jochalm – auf 1.502 m.
Aufstieg: Du gehst nach links (in westliche Richtung), der Forstsraße folgend, an der Gregorihütte (1.490 m) vorbei und zweigst nach einigen Minuten nach links auf den markierten Wandersteig ab. Die Route verläuft nun durch den lichten Wald, meist sehr steil, aufwärts zur Südflanke des Reißkofels.
In weiterer Folge erreichst du den Alplspitz und bei 1.970 m, bei einem markanten Felskopf, eine (beschilderte) Weggabelung. Ab hier ändert sich die Charakteristik der Tour nochmals deutlich – unabhängig davon für welche Variante du dich entscheidest.
In unserer Beschreibung zweigen wir hier nach links ab und steigen über den steilen, grasigen, felsigen und ausgesetzten Steig, welcher teils mit Seilen versichert ist und auch „längere“ Felspassagen aufweist (Klettern im 1. Grad), über das Hochfleck zum markanten Gipfelgrat (bei ca. 2.330 m) auf. Die weitere Route verläuft nun nach links, unmittelbar am Grat entlang. Nach einem kurzen Abstieg in eine kleine Scharte führt der letzte Abschnitt, kurz nach der Wegkreuzung (mit dem Zustieg über die Jauken), zum Gipfel über Felsstufen, in leichterer Kletterei, aufwärts. Nach ca. 2 Stunden und 15 Minuten im meist anspruchsvollen Aufstieg hast du den höchsten Gipfel der Gailtaler Alpen erreicht.
Abstieg/Rückweg:
Im ersten Abschnitt führt die Route des Rückwegs entlang der Aufstiegsroute, bis du bei der Abzweigung – an der du vom Hochfleck kommend den Gratbereich erreicht hast – nicht nach rechts abzweigst, sondern weiterhin am Grat bleibst. Der Steig führt entlang des Grates, auch kurz auf der Schattseite, und mündet, in einem kleinen Sattel – nach rechts haltend – in eine steile, felsige, schottrige, anspruchsvolle Rinne. Anschließend erreichst du die große Weggabelung am Köfeletörl (2.129 m). Für den Aufstieg auf den Kleinen Reißkofel (siehe Track und unsere Beschreibung) folgst du dem beschilderten Steig geradeaus (nach links würdest du zur Comptonhütte absteigen). Es folgt ein anspruchsvoller Anstieg entlang teils seilversicherter Abschnitte sowie ausgesetzter Passagen. Nach ca. 50 Minuten (vom Gipfel des Reißkofels ausgehend) erreichst du den Gipfel des Kleinen Reißkofels (2.163 m).
Der Abstieg führt entlang des Zustiegs auf den Kleinen Reißkofel, zurück zum Köfeletörl, wo du dich in weiterer Folge nach links hältst und dem abwärtsführenden Steig weiter wanderst. Dieser Abschnitt beinhaltet ebenfalls teils, kurze seilversicherte, felsigere Passagen sowie absturzgefährdete Bereiche. Anschließend führt die Route entlang des ursprünglichen Aufstiegs über den Alplspitz zurück zum Ausgangspunkt, welchen du nach ca. 2 Stunden 15 Minuten erreichst.
Im Hochsommer empfehlen wir aufgrund der Ausrichtung (Süden) und der damit verbundenen Sonneneinstrahlung einen frühen Tourstart.
Es ist auch der Aufstieg über das Köfeletörl zum Reißkofel möglich, jedoch ist die empfehlenswertere Variante über das Hochfleck aufzusteigen und über das Köfeletörl abzusteigen (siehe unsere Beschreibung bzw. Track).
Besondere Vorsicht bei feuchten/rutschigen Verhältnissen sowie bei instabilen Witterungsbedingungen.
Gute Sichtverhältnisse sind vor allem im Gratbereich notwendig bzw. generell im gesamten, oberen Abschnitt der Tour (vom Alplspitz bis zum Gipfel).
Tour ist für unerfahrene Bergsteiger nicht geeignet – vor allem der Bereich ab dem Alplspitz zum Gipfel erfordert bergsteigerische Erfahrung und absolute Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit.
Besondere Vorsicht bei feuchten/rutschigen Verhältnissen sowie bei instabilen Witterungsbedingungen.
Gute Sichtverhältnisse sind vor allem im Gratbereich notwendig bzw. generell im gesamten, oberen Abschnitt der Tour (vom Alplspitz bis zum Gipfel).
Tour ist für unerfahrene Bergsteiger nicht geeignet – vor allem der Bereich ab dem Alplspitz zum Gipfel erfordert bergsteigerische Erfahrung und absolute Trittsicherheit sowie Schwindelfreiheit.